Im Sinne einer gelebten Kultur der Menschenrechte ist die Zugänglichkeit des Menschenrechtsberichts für eine breitestmögliche Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Da in der Stadt Graz viele Bürger:innen mit unterschiedlichen Erstsprachen leben, erachtet es der Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz für erstrebenswert, diese linguistische Vielfalt zu achten und wertzuschätzen.
So wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, bei dem eine Kooperation zwischen dem ETC Graz, als Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz, mit dem Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft (ITAT) der Karl-Franzens-Universität Graz errichtet wurde. Durch die tatkräftige Unterstützung von Frau Mag.a Florika Griessner als Ansprechperson und zentrale Koordinatorin des Projekts von Seiten des ITATS, ist es gelungen, vier Fachbereiche für eine Teilnahme an diesem Übersetzungsprojekt zu gewinnen. Studierende aus den Sprachen Italienisch, Französisch, Slowenisch und Russisch fertigten mit ihren Lehrenden im Rahmen von entsprechenden im Sommersemester 2022 angebotenen Lehrveranstaltungen die Übersetzungen der Kurzversion des Menschenrechtsberichts 2021 an. Die finalen Ergebnisse der Studierenden können in den jeweiligen Sprachversionen als PDF auf der Website der Stadt Graz aufgerufen und heruntergeladen werden. Zudem wurde von der Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirates auch eine englische Übersetzung des Kurzberichts angefertigt, die ebenso als PDF-Version aufgerufen werden kann.
Insgesamt steht die Kurzversion nun neben Deutsch in fünf weiteren Sprachversionen (EN, IT, FR, SL, RU) zur Verfügung. Die Dokumente können unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.graz.at/cms/beitrag/10396705/7771447/Menschenrechtsbericht_Kurzversion_in_verschiedenen.html
Für die Studierenden ergab sich auf diese Weise die Möglichkeit, ein menschenrechtlich relevantes Projekt umzusetzen und Erfahrung im Rahmen einer „realitätsnahen“ Auftragsdurchführung zu sammeln. Die Arbeitsmotivation der Studierenden war beeindruckend und so kann die Kurzversion des Menschenrechtsberichts 2021 nun in qualitativ hochwertigen Sprachversionen angeboten werden.
Der Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz bedankt sich ganz herzlich bei den beteiligten Studierenden und Lehrenden der teilnehmenden Fachbereiche des ITAT für Ihr Engagement und Ihre außergewöhnliche Leistung. Durch sie erhalten nun mehr Menschen Zugang zu den wichtigen Inhalten des Menschenrechtsberichts der Stadt Graz!
